Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Konferenz zur Stärkung der wirtschaftlichen Situation von Frauen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Konferenz zur Stärkung der wirtschaftlichen Situation von Frauen
© Michael Gottschalk/photothek.net

Entwicklungspolitik

Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung

Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung sind Grundwerte unseres Lebens: Niemand darf wegsehen, wenn in einem anderen Land Menschen in Not sind. Und die Starken müssen den Schwachen helfen.

Entwicklungspolitik soll das friedliche und freie Zusammenleben aller Menschen auf der Erde fördern. Sie soll helfen, Krisen vorzubeugen und Konflikte gewaltlos zu lösen.

Sie soll helfen, die weltweite Armut zu verringern und Wohlstand gerechter zu verteilen. Und sie soll helfen, unsere Umwelt auch für die nächsten Generationen zu bewahren.

Die Probleme auf der Welt kann kein Staat allein lösen. Darum wird die Entwicklungspolitik von vielen Staaten, Personen und Einrichtungen gemeinsam gestaltet und beeinflusst. Dazu gehören Regierungen, Parteien, Gemeinden, Firmen, Banken, entwicklungspolitische Initiativen und internationale Organisationen.

EINEWELT – Unsere Verantwortung

Als reiches Land trägt Deutschland eine große Mitverantwortung für eine gerechtere Entwicklung der Welt.

Wie viel Bedeutung dieser Verantwortung beigemessen wird, erkennt man unter anderem daran, dass es ein eigenes Ministerium für Entwicklungspolitik gibt: das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Der Erfolg der deutschen Entwicklungspolitik ist allerdings nicht nur von der Regierung abhängig, sondern auch vom Engagement der gesamten Gesellschaft: Jede und jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen, dass die Welt friedlicher und gerechter wird.

Ein wichtiges Element der Entwicklungspolitik ist die Entwicklungszusammenarbeit: Die reicheren Länder der Erde arbeiten mit den ärmeren Ländern zusammen, um die Lage der Menschen dort spürbar zu verbessern.

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